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Flüchtlingsarbeit

Werkstatt Integration

Mit einem Dankeschön-Fest wurde Ende 2018 der Abschluss des Projekts "Nah am Menschen von weit weg" im Kreise vieler haupt- und ehrenamtlich Engagierter in der Flüchtlingshilfe gefeiert.
Die Veranstaltung in den Acherner Illenau-Werkstätten war zugleich der Auftakt für ein neues Vorhaben der Erzdiözese Freiburg, des Diözesan-Caritasverbandes und örtlicher Caritasverbände: das auf fünf Jahre angelegte Maßnahmenpaket "Werkstatt Integration".

Damit ist gewährleistet, dass der begonnene Weg in der Unterstützung und Begleitung von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit weitergeführt wird.
Dazu kommen weitere Arbeitsfelder, die im Zeichen der "Werkstatt Integration" im
Dekanat Acher-Renchtal auf der Agenda stehen - mit folgenden Zielen im Blick:

Ehrenamtskoordination: Gewinnung und Vermittlung von Ehrenamtlichen und Begleitung/Koordinierung/Stärkung von Helferkreisen

Unterstützung für Patenprojekte: Dies ist ein wichtiger Baustein für ein interkulturelles Miteinander. Geflüchtete/Migranten erhalten so Hilfe bei Alltagsfragen und im Umgang mit Ämtern, Schulen, Ausbildung, Beruf, Wohnen, Freizeit etc., darüber hinaus helfen derartige Projekte Sorgen, Ängste und Vorurteile in der Öffentlichkeit abzubauen und den interkulturellen Dialog zu fördern.

Vernetzung im Sozialraum: Querverbindungen zwischen sozialen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten herzustellen, ist uns ein Anliegen, um Hilfen und Unterstützung passgenauer anzubieten. Familienpaten, die einen guten Zugang zu Geflüchteten haben, gilt es in diesen Prozess einzubinden.

Partizipation Geflüchteter: Perspektivisch wollen wir uns dafür miteinsetzen, dass möglichst viele Menschen, die zugewandert sind oder einen Migrationshintergrund haben, in Achern und unserem Dekanat gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben und sich selbstbestimmt entfalten können.
Dazu wollen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten Anstöße geben, mit Integrations- und Flüchtlingsbeauftragten im Dekanat entsprechende Projekte initiieren. Und gemeinsam mit Flüchtlingshelferkreisen, Vertretern von Gemeinden und bürgerschaftlichem Engagement, kirchlichen Einrichtungen und Migranten-Gruppierungen für die Thematik (demokratische Mitgestaltungsrechte von Zugewanderten) sensibilisieren, beispielsweise durch Fachvorträge, fundierte Infoveranstaltungen und interkulturelle Begegnungen.

Als hauptamtliche Kraft des Caritasverbands Acher-Renchtal ist Daniel Basler für die
Koordinierung und Vernetzung der genannten Arbeitsfelder zuständig.